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Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Lebensmittelverschwendung kostet Geld und belastet die Umwelt. Trotzdem geht weltweit etwa ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Das Bewusstsein dafür wächst aber konstant: Der Hashtag #lebensmittelverschwendung hat auf TikTok rund 5,4 Millionen Aufrufe, und bei Instagram gibt es ganze 19.400 Beiträge dazu. Gemeinsam können wir etwas tun!
Lebensmittelverschwendung kostet Geld und belastet die Umwelt. Trotzdem geht weltweit etwa ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Das Bewusstsein dafür wächst aber konstant: Der Hashtag #lebensmittelverschwendung hat auf TikTok rund 5,4 Millionen Aufrufe, und bei Instagram gibt es ganze 19.400 Beiträge dazu. Gemeinsam können wir etwas tun!

Welche Auswirkungen hat die Lebensmittelverschwendung auf die Umwelt?

Wusstest du, dass die Lebensmittelverschwendung etwa 8 % der Treibhausgasemissionen weltweit bedingt? Gerade in der Schweiz können wir viel dagegen tun, denn hierzulande werden jährlich etwa 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – fast ein Drittel davon in privaten Haushalten. Das entspricht einem CO2-Ausstoss von etwa 500 Kilogramm jährlich pro Person. Die Schweiz hat sich dem UN-Ziel angeschlossen, bis 2030 die Menge an verlorenen Lebensmitteln zu halbieren. Dazu kann jeder von uns beitragen – auch du!

Was kostet uns die Lebensmittelverschwendung eigentlich?

Die Lebensmittelverschwendung wirkt sich nicht nur auf die Umwelt aus, sondern auch auf unseren Geldbeutel. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie viel Geld in Form von verschwendeten Lebensmitteln weggeworfen wird: Es sind pro Jahr etwa 600 Franken pro Person – rund 5 Milliarden Franken für die Schweiz insgesamt. Die wenigsten von uns würden wohl nach einem Grosseinkauf einen Teil der Lebensmittel direkt in die Tonne vor dem Supermarkt werfen. Und doch ist es praktisch genau das, was passiert.

So lagerst du Obst und Gemüse richtig

Beliebte tiktok-Videos schlagen vor, Salat und verpacktes Gemüse in einem Blatt Küchenrolle aufzubewahren. Marco, Rezeptentwickler bei HelloFresh, erklärt: In Plastikverpackungen entsteht oft Feuchtigkeit, die das Gemüse verfaulen lässt. Das Einwickeln in Küchenrollenpapier kann helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren und Salat, Spinat oder Kräuter länger haltbar zu machen.

Die meisten Obstsorten halten sich bei Zimmertemperatur eine Woche, im Kühlschrank etwas länger. Was Gemüse angeht, interessieren sich laut Google die Menschen besonders für folgende Sorten:

  • Kartoffeln richtig lagern (480 monatliche Google-Suchen): Kühl (4–6 Grad), trocken und dunkel, aber nicht im Kühlschrank – ideal ist ein Kellerraum. Halte die Kartoffeln ausserdem von Äpfeln und Birnen fern.
  • Rhabarber richtig lagern (40 monatliche Google-Suchen): Rhabarber verdirbt leider recht schnell, doch eingeschlagen in ein feuchtes Tuch hält er im Kühlschrank noch ein paar Tage länger.
  • Grünen Spargel richtig lagern (50 monatliche Google-Suchen): Stehend im Wasser gelagert bleibt Spargel am längsten frisch und im Kühlschrank bei ca. 4–8 Grad.

Obst und Gemüse richtig einfrieren – so geht’s

Die meisten Obstsorten lassen sich einfrieren, wenn du sie vorher zuschneidest und entweder blanchierst oder mit Zuckerlösung beträufelst. Auch viele Gemüsesorten kannst du nach kurzem Blanchieren einfrieren und so länger haltbar machen. Einfrieren ist also eine gute Massnahme gegen Lebensmittelverschwendung. Und so viele Menschen interessieren sich laut Google dafür:

  • Zucchini einfrieren: monatlich 880-mal gesucht, am häufigsten im August
  • Kürbis einfrieren: monatlich 880-mal gesucht, am häufigsten im Oktober
  • Bärlauch einfrieren: monatlich 720-mal gesucht, am häufigsten im April (wenn er frisch im eigenen Garten geerntet werden kann 😊)
  • Basilikum einfrieren: monatlich 590-mal gesucht, am häufigsten im August und September (auch hier nach der erfolgreichen Ernte)

Leg dir deinen eigenen Kompost an!

Kompost ist ein natürlicher Dünger, der den Boden fruchtbarer macht. Wähle für deinen Kompost einen (halb-)schattigen Platz – nicht unbedingt in Geruchsnähe! 😉 Kompostbehälter gibt es zu kaufen, selbstgemachte Kisten sollten möglichst grosse Oberflächen haben. Achte darauf, dass der Kompost stets gut durchlüftet und feucht, aber nicht nass ist. Mische möglichst viele Materialien, also neben deinen Lebensmittelresten auch Gartenabfälle wie kleine Äste oder Rindenmulch. Der Kompost kann anschliessend als Dünger oder Blumenerde dienen.

Haltbar und lecker: Gemüse fermentieren

Auch das Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, Gemüse haltbar zu machen. Einige Sorten kannst du sogar ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel fermentieren – einfach mit Salz und ggf. Wasser in Schraubgläsern. Tipp: Die Salzkonzentration im Wasser sollte etwa 3 % betragen, das entspricht 30 g Salz auf 1 l Wasser. Übrigens verrät auch hier ein Blick auf die Google Ergebnisse, für welche Gemüsesorten das Interesse am grössten ist:

  • Knoblauch fermentieren: 210 Google-Suchen im Monat, die meisten im Juli
  • Karotten fermentieren: 70 Google-Suchen im Monat, die meisten im Oktober
  • Sauerkraut fermentieren: 70 Google-Suchen im Monat, die meisten ebenfalls im Oktober

5 praktische Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

  • Verschaffe dir vor dem Einkaufen einen Überblick darüber, was weg muss, und plane deine Mahlzeiten entsprechend.
  • Wenn es nur Grosspackungen gibt: Entnimm die Menge, die du brauchst, und friere den Rest ein.
  • Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, heisst das nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr geniessbar ist.
  • Lass deine Freunde ihre eigenen Reste mitbringen und lade zum gemeinsamen kreativen Restekochen ein.
  • Falls doch etwas schlecht geworden ist, entsorge deine Reste richtig – am besten in der Biotonne oder auf dem Kompost.

Was koche ich heute?

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Diese Frage ist jeden Tag eine Herausforderung? Jetzt nicht mehr! Wir zeigen Dir viele einfache, alltagstaugliche Rezepte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, sodass Du mehr Abwechslung auf dem Teller hast.

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